Ausgabe 2008 - 2   |   Mai-Juni-Juli-August

Neue Selbsthilfegruppe Lesben und Depression



Unsere Motivation für die Gruppengründung:
Erfahrungen mit Depressionen, den Umgang damit…..austauschen, weitergeben, sich neues holen und gegenseitige Unterstützung finden.
Wie gehen ich und meine Umgebung (Familie, Partnerin, Freunde) damit um?

Tipps, Ratschläge und Erfahrungen teilen in einer vertrauensvollen und wertschätzenden Umgebung.


Die Gruppengründerinnen:
Wir sehen uns als Ansprechpersonen, die schon viel Erfahrung mit dieser Krankheit haben.

Sandra aus Deutschland
Ende letzten Jahres hatte mich leider die Depression wieder eingeholt. Ich habe mir nach einer dreijährigen Therapie vor einigen Jahren nun wieder eine Therapeutin gesucht, die mir sehr geholfen hat, aber ich habe nach etwas gesucht, an wen ich mich wenden kann außerhalb der Therapie. Es kam mir die Idee, eine Anzeige unter rainbow zu schalten, wo ich nach Lesben mit Depression zur Gründung eine Selbsthilfegruppe gesucht habe. Einige Antworten habe ich erhalten, u.a. von Uschi aus Wien, mit der ich mich an die Frauensache gewendet habe, wo nun unsere Gruppe stattfindet.

Uschi aus Wien
Ich wünsche mir ein direktes und offenes Feedback zu den Themen und Geschichten, die ich in die Gruppe mit einbringen möchte.

Gegenseitige Unterstützung und der Austausch von Lösungswegen.
Die Gruppe ist kein Therapieersatz.
Wir sind nicht allein damit.

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Gruppenregeln
1.) Vertraulichkeit: alles was besprochen wird, bleibt in der Gruppe.
2.) Vornamen zur Wahrung der Privatsphäre
Pausen nach Bedarf

Besprechungspunkte für das erste Gruppentreffen:
Wie soll Feedback gehandhabt werden?
Wird eine Vorstellrunde gewünscht?
Sollen Themenabende stattfinden?
Wird eine Adress.- bzw. Telefonliste gewünscht?

Themenschwerpunkte für das erste Treffen könnten sein:
Woher glaubst du kommt deine Depression?
Erwartungshaltungen
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Leider war das Interesse an der Gruppe nicht groß genug, daher wurde sie von den Organisatorinnen wieder geschlossen.


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