Ausgabe 2009 - 2    |   August 2009 - Februar 2010


Pirawarth

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Burnout-Auslöser Doppelbelastung
Wenn alles zuviel wird

Kurhotel Pirawarth (2009)


Die Körperverhaltenstherapie, mit deren Hilfe Körpersignale wahrgenommen und Energieblockaden gelöst werden, um auf sanfte Weise die Lebensenergie zu mobilisieren, wird vom Kurhotel Pirawarth angeboten.

Beruf, Haushalt und Kindererziehung fordern viel Zeit und oft noch mehr Energie. Am Ende eines Tages bleibt für einen selbst nicht viel übrig, an Zeit ist es oft nur eine halbe Stunde, die Energie ist ganz verbraucht.
Einige Jahre lang hält man diese Belastung aus, doch irgendwann geht es einfach nicht mehr. Es kommt zur Sinnkrise, zur Frage, ob das schon alles im Leben war, oder zur körperlichen Krise. Neben Kopfschmerzen und depressiven Verstimmungen kann der Körper auch ganz massiv reagieren, mit schweren Verdauungsproblemen oder einem Engegefühl in der Brust. All dies kann Anzeichen für ein Burnout-Syndrom darstellen.

Dabei ist Stress an und für sich etwas sehr Positives. „Stellen Sie sich einen 100-Meter-Sprinter vor, der in Startposition hoch konzentriert unter Spannung steht, die er zur Leistung braucht. Im Ziel läuft er aus und erholt sich. Atem- und Herzfrequenz sinken auf ein Normalmaß, ebenso der Blutdruck, die Blutversorgung wird sich mit der Zeit eher auf die Organe zentrieren.“, beschreibt Dr. Regina Hochmair, Leiterin des Burnout-Programms am Kurhotel Pirawarth, eine gesunde Stressreaktion.

 Doch wann schadet Stress? „Die Erholungsphase muss für eine vollständige gesunde Stressreaktion garantiert sein, damit die Kräfte für die nächste Herausforderung gesammelt werden können. Burnout entsteht durch anhaltenden, nicht mehr zu bewältigenden Stress.“, erklärt Regina Hochmair. Dieses Wissen um die Notwendigkeit von Erholungsphasen hilft jedoch noch nicht aus der Krise, denn die Lebensumstände bleiben die gleichen.

Wie kann man in der kurzen Zeit, die zwischen Job, Kindern und Haushalt bleibt, Kraft schöpfen?
Das Expertenteam des auf die Behandlung und Vorbeugung von Burnout spezialisierten Kurhotels Pirawarth arbeitet seit Jahren an der Weiterentwicklung verschiedener Therapien in diesem Bereich. Es werden hier praktische Fertigkeiten, wie Entspannungstechniken oder die Wahrnehmung und Umgang mit Körpersignalen und persönlichen Grenzen, vermittelt.

Mit Radix, einer köperorientierten Psychotherapie, lässt sich Zugang zu sonst schwer behandelbaren Problemen finden. Eine weitere Therapieform, die hier zur Anwendung kommt, ist die Funktionale Analyse, eine sanfte, fokussierte Therapie, die therapeutisches Gespräch und körperliche Berührung mit dem Ziel einer Tiefenentspannung einbezieht. Die Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie, deren Wirksamkeit durch viele wissenschaftliche Untersuchungen belegt ist. Sie bietet Hilfe bei Störungen im Denken, Fühlen, Handeln und ist für ihre Lösungsorientiertheit im Umgang mit Problemen bekannt. Sie unterstützt bei der Entwicklung und Verwirklichung von Zielen.

Daneben stehen begleitende Therapien zur Wahl, in denen ein genussorientierter Umgang mit Essen, körperliche Fitness und Kreativität erlernt oder wieder entdeckt werden können. Watsu, Ayurveda, Öldispersionbad und Kneipptherapien ergänzen das Angebot. Gemeinsam mit dem Gast wird ein individuelles Programm zusammengestellt, das den persönlichen Bedürfnissen entspricht.

Oft genügen einige Tage Auszeit, um einen besseren Umgang mit Stress-Situationen zu erlernen, über Ziele im Leben nachzudenken und mit professioneller Hilfe neu zu definieren. Im Kurhotel Pirawarth steht dabei rund um die Uhr die medizinische Kompetenz der Klinik Pirawarth zur Verfügung. Praktische Tipps zum Thema Burnout finden Sie unter www.kurhotel-pirawarth.at

„Wichtig sind die Wahrnehmung eigener Grenzen und die Fähigkeit Nein zu sagen“,
Dr. Regina Hochmair, Leiterin des Burnout Programms am Kurhotel Pirawarth.


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