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P A N K I K A T T A C K E N



    von © Maga. Andrea Scheutz (2002)



    Was sind eigentlich Panikattacken?

    Unter diesem Begriff werden recht unterschiedliche Symptome zusammengefaßt, die eines gemeinsam haben: Sie haben keinen somatischen Ursprung.

    Um einige aufzuzählen:

      Angst vor Tod, Herzinfarkt, Ohnmacht, Kreislaufkollaps
      Angst vorm Verrücktwerden
      Angst vor Ersticken, Erblinden
      Stuhl- u. Harndrang, Übelkeit
      Weiche Knie u. Zittern
      Herzklopfen, Herzjagen, Herzstolpern
      Kloß im Hals, trockene Kehle
      Schwitzen, Atemnot, Hyperventilieren, Hitzewallungen, Erröten
      Kribbeln in Fingern, Händen und Beinen
      Druck oder Engegefühl in der Brust, Desorientierung
      Schwindelgefühl, eingeengtes Gesichtsfeld
      Gefühl wie Watte im Kopf, Schwanken des optischen Bildes
      Verlust des Gleichgewichtsgefühls
      Ein Gefühl wie bei einem Erdbeben

    In einer Zeit wie dieser, hektisch, schnell, mit wenig Sicherheiten, ist es notwendig, sich ständig zu verabschieden, um offen für Neues zu sein. Das gelingt aber nur selten. Das Gefühl, nicht mehr verwurzelt zu sein, in keinem Kontext mehr zu stehen, nimmt überhand. Festhalten an Altem blockiert die Hinwendung zu Neuem.
    Durch die vielen Anforderungen (beruflich, privat, Freizeit ) wird der Bewegungsraum, speziell für Frauen, immer kleiner, nicht nur mental, sondern auch physisch. Das sind die wichtigsten Gründe für Panikattacken.

    Neben möglichen Ursachen geht es um die Auswirkungen der Panikattacken auf das tägliche Leben, die oft beträchtlich sind, und mitunter dazu führen, daß frau die Wohnung nicht mehr verlassen kann.

    Panikattacken sind wichtige Warnsignale von Psyche und Körper, daß es so nicht weitergehen kann. Vor der Einnahme von Medikamenten als alleinige Therapie möchte ich warnen.
    Ebenso wichtig ist es, sich mit diesen Symptomen auseinanderzusetzen, sich ernst zu nehmen und sein Leben zu verändern.

    Seit einigen Jahren biete ich Gruppen, Einzeltherapien und Wochenenden für Frauen an, wobei sich Gruppen als sehr effizient herausgestellt haben, da sich die Frauen dabei gegenseitig unterstützen und Mut machen.

    In meinen Vorträgen und Seminaren versuche ich, Frauen zu informieren und ihnen Mut zu machen, ihre Ängste zu überwinden, und vor allem, sie aus ihrer Isolation zu holen. Immer wieder sind Frauen erstaunt, wenn sie hören, daß auch viele andere von Panikattacken betroffen sind.


    Maga. Andrea Scheutz,
    Psychotherapeutin und Supervisorin,
    Gründerin des Instituts Frauensache, Institut für frauenspezifische Psychotherapie, Supervision, Coaching und Weiterbildung.
    email:office@frauensache.at







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