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Stress lass nach - kurze Tipps für lange Tage


    von LSB Susanne Grassl



    Die meisten der hier (Fortsetzung folgt) vorgestellten Entspannungs - Übungen dauern nicht länger als fünf bis zehn Minuten.

    Die präsentierten Vorschläge aus "Ost und West" für die kurze Pause im Alltag wurden über Jahre hinweg gesammelt und erprobt. Manche davon erfordern ein wenig Geduld und Erfahrung, andere funktionieren vieleicht schon beim ersten Mal.

    Wichtig jedoch ist: Wählen Sie Ihre Lieblingsübung(en)!

    Die einzige Voraussetzung ist:

    Ihre Entscheidung, sich - immer wieder - etwas Gutes zu tun (und bei manchen Übungen bestimmen die räumlichen und/oder körperlichen Möglichkeiten mit).
    Etwaige Hilfsmittel werden jeweils voranstehend angegeben.


    Bereit für den Fünf-Minuten-Tipp?

    Sie benötigen: einen kleinen Gegenstand (eine Büroklammer, einen Apfel, einen Kugelschreiber...)
    Nehmen Sie sich mindestens fünf Minuten Zeit.
    Setzen Sie sich bequem hin. Sehen Sie sich in Ihrer Umgebung um.

    Gibt es einen kleinen, einfachen Gegenstand, den Sie gerne länger betrachten möchten?

    Wenn Sie einen solchen gefunden haben, legen Sie diesen vor sich hin und betrachten ihn eingehend.
    Dann schließen Sie die Augen und rufen sich das Aussehen dieses Gegenstandes so wirklichkeitsgetreu wie möglich in Erinnerung.
    Welche Farbe hat er?    Welches Muster?    Welche Größe?    Gibt es Schatten, Unebenheiten?
    Welche Beschaffenheit hat die Oberfläche?

    Wenn Sie Details nicht mehr erinnern oder das Bild vor Ihrem geistigen Auge wieder verblasst ist, öffnen Sie bitte Ihre Augen und holen sich die fehlende visuelle Information wieder.
    Versuchen Sie neuerlich, sich den Gegenstand genauestens vorzustellen.
    Mit der Zeit wird Ihnen das immer länger und besser gelingen.

    Mit dieser Übung können Sie sich auch unangenehme Wartezeiten sinnvoll verkürzen, indem Sie währenddessen Ihre Wahrnehmung und Vorstellungskraft trainieren (z.B. in der Warteschlange des Supermarkts).

    Gelingen Ihnen solche Übungen gut, können Sie anschließend eigene Kompositionen entwerfen: geben Sie den vorgestellten Gegenständen eine andere Farbe, Form oder Oberfläche.
    Experimentieren Sie!

    Gelingen Ihnen diese Übungen nicht so gut, sind Sie vielleicht kein "visueller Wahrnehmungstyp". Sie könnten dann dieselbe Übung mit Klang, Berührung, Geschmack oder Geruch versuchen.